Auf einen Blick

Seit 2015 sorgt der lifeLine von Haushahn in der Grund- und Mittelschule

in Wörth am Main für Barrierefreiheit und macht so Inklusion in dem

Gebäude überhaupt erst möglich.

Projektbeschreibung

Basis für Inklusion

Als die Grund- und Mittelschule im unterfränkischen Wörth am Main Anfang der 80er-Jahre erstmals saniert wurde, stand Inklusion noch nicht zur Debatte. Anders sah das aus, als die Bagger und Presslufthämmer der Schule 2014 zwecks Kernsanierung zum zweiten Mal zu Leibe rückten. Seit 2015 sorgt ein Aufzug von Haushahn für Barrierefreiheit.

Rainer S. (Name geändert) leidet unter Osteogenesis imperfecta. Der Volksmund spricht von der Glasknochenkrankheit. Eine Kollagenfehlbildung führt zu einer abnorm hohen Knochenbrüchigkeit. Der Achtklässler darf keine Treppen steigen, sitzt meist im Rollstuhl. Rainer ist derzeit der einzige körperlich eingeschränkte Schüler, der die Wörther Grund- und Mittelschule besucht. „Dank des Aufzugs ist es uns aber im Rahmen der Inklusion möglich, unsere Schule für weitere Schülerinnen und Schüler zu öffnen“, sagt Schulleiter Thomas Krenz.

Während die übrigen 283 Schüler Treppen steigen, nutzt Rainer in Begleitung eines Mitschülers den Haushahn lifeLine, um ins Klassenzimmer oder in die Fachräume auf den verschiedenen Etagen der Schule zu gelangen. Für den Aufzug gibt es klare Regeln. „Rainer und sein Begleiter haben einen Schlüssel“, erklärt Krenz. In den Genuss, den Aufzug nehmen zu können, kommen im Übrigen nur noch die 32 Lehrer, die Verwaltungsangestellten und die acht Betreuer des Zweigs der Offenen Ganztagsschule (OGS) in der Schule. Selbstverständlich dürfen auch verletzte Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Lehrern den Aufzug benutzen.

Einen Aufzug zu integrieren ist vorgeschrieben

Die Grund- und Mittelschule mit Ganztagsbetreuung in Wörth vermittelt in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 hauptsächlich berufsbezogene Inhalte. Zwischen 2014 und 2016 liefen die Sanierungsmaßnahmen. Kaum ein Stein blieb auf dem anderen. „Nur die Grundmauern blieben erhalten“, berichtet der Schulleiter. Eine völlig neue Gebäudestruktur entstand. Die weitläufige Pausenhalle und eine Galerie hauchten dem zuvor eher nüchternen Schulgebäude ein mediterranes Flair ein. 2015 installierte Haushahn den Aufzug. Eine vorgeschriebene Maßnahme. „Seit 2004 muss bei Um- und Neubauten zwingend ein Aufzug integriert werden“, informiert Krenz. „Dies bestimmt das Inklusionsgesetz.“ Das Sozialgesetzbuch 9 (Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderung) und das Bundesteilhabegesetz (Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen) regeln, dass Menschen mit Behinderungen die Unterstützung erhalten, die sie brauchen, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Aber nicht nur Schülerinnen und Schülern mit körperlichen Einschränkungen ermöglicht der Aufzug nun die Teilnahme am Unterricht an der Regelschule. Auch Anton Braun weiß die Vorzüge des Aufzugs Tag für Tag zu schätzen. Musste der Hausmeister der Schule in der Vergangenheit etwa Material und Mobiliar aus den Klassenräumen durch das Treppenhaus tragen, kann er nun bei anstehenden Klassenwechseln Stühle und Tische bequem mit dem Aufzug transportieren. 

Technische Details

Produkt
Haushahn lifeLine

Traglast(en)
675kg

Geschwindigkeit
1 m/s

Konfiguration
noch im alten SFA

Ausstattung
Decke Edelstahl Line, Wände Edelstahl gebürstet, Türen gebürstet, zusätzliches horizontales Behindertentableau

Besonderheiten
Mauerumfassungszargen

Ansprechpartner*in

Mitte

Bei Fragen zu dieser Referenz kontaktieren Sie bitte den zuständigen Ansprechpartner für die Region Mitte.

Stefan Ritzkowsky
Verkaufsingenieur

Tel. 06131 998024
Mobil 06131 998045

stefan.ritzkowsky@haushahn.de